Das Projekt, über das ich erzählen möchte, liegt zwei Autostunden nordwestlich der Hauptstadt Kigali. In Byangabo, am Fuß der 4000 Meter hohen Vulkane im Norden des Landes, westlich der Provinzhauptstadt Musanze.
Dort gibt es viele junge Frauen und Mädchen, die arbeitslos (und damit perspektivlos) sind. Der Grund: Nach der neunjährigen Primärschule scheitern 88% der Schülerinnen an der Aufnahmeprüfung zurweiterführenden Sekundärschule. Die Folge: Arbeitslosigkeit. Denn öffentliche Berufsschulen gibt es in Ruanda nicht. Noch nicht.
Aber es gibt ein mit Mitteln aus Deutschland aufgebautes ITC-Telecentrum in Byangabo. Die Macher des Telezentrums wollen nun für Frauen und Mädchen eine sechsmonatige IT-Ausbildung anbieten. Ziel ist es sie zu „ICT-Fachfrauen in Anwendungssoftware“ zu machen. So etwas ähnliches wie Bürokaufleute hierzulande.
Denn es gibt viele Kleinunternehmen in Ruanda,die IT-kompetente Bürokräfte einstellen wollen. Allerdings ist die Ausbildung teuer: 120 Euro. Für den Lehrer. Für die Materialien. Für die Raummiete. Das können die Mädchen nicht bezahlen, solange sie keinen Job haben. Denn bafög gibt es in Ruanda nicht.
Die Lösung: Eine selbstverwaltete Mikrokredit-Stiftung zur IT-Berufsausbildung. Dazu braucht es ein Startkapital in Höhe von 60 x 120 Euro.
Du sollst mir 120 Euro geben. Die bekommt das ICT Telecentre in Byangabo. Und finanziert davon die IT-Ausbildung eines Mädchen. Und dann noch eine. Und dann noch eine. Und dann noch eine.
Was Du dafür bekommst:
Einen Backlink (PR 4, wenn Du willst)
Ein Marketingfoto aus Byangabo (wenn Du willst)
Eine Spendenbescheinigung (wenn Du willst)
Gutes Karma (automatisch)
Also, das funktioniert so:
Überweise 120 Euro auf das Konto: Joachim Graf Kto.-Nr. 4729620 Comdirect Bank (BLZ 20041133) Stichwort: „IT-Ausbildungspatenschaft “
Gib‘ Adresse und/oder Firma und/oder URL an
Das Geld kommt vor Ort an
Du bekommst automatisch Backlink, Spendenquittung und ein Foto für Dein Marketing
Inzwischen sind weitere sieben Nähmaschinen (oder zumindest das Geld dafür) auf unserem Konto eingegangen. Gespendet hat unter anderem GutesBuyBonn. Gleich fünf Nähmaschinen stammt von der Fischer, Knoblauch & Co. Medienproduktionsgesellschaft mbH, so dass jetzt nur noch 26 Maschinen für die zwei Tranche fehlen.
Ihr seid super! Die ersten 33 Nähmaschinen sind finanziert und weitere Finanzzusagen sind noch in der Pipeline. Deswegen habe ich jetzt mit unseren Freunden von der deutschen Ruanda-Diaspora gesprochen (und die haben sich wiederum mit der Kooperative in Musanze beraten). Das Ergebnis ist klar: Wir werden das Ausbildungsprojekt wohl ausweiten können und noch mehr Näherinnen als Selbstständige-to-be mit eigenen Nähmaschinen ausstatten können - indem wir die Anschaffung per Mikrokredit finanzieren.
Also: Spenden kommen weiterhin an. Ich werde in den kommenden Tagen berichten.
Anfang August war ich mit einem ruandischen Freund in einer Näherinnen-Kooperative in Musanze, im Norden von Ruanda. Das liegt am Fuss der Vulkan-Regenwälder an der Grenze zu Ruanda. Und dort gibt es noch weniger Jobs als in der Hauptstadt Kigali.
Die Näherinnen-Kooperative (bei der es im übrigen auch Näher gibt) bildet aus. Jeweils 20 Näherinnen und Näher lernen in einem halben Jahr zuschneiden und Nähen, Maße nehmen und mit der mechanischen Nähmaschine arbeiten. Alle sechs Monate bekommen also 20 Menschen ihr Abschluss-Zertifikat und können sich in ihren Dörfern eine kleine Existenz aufbauen. Wenn Sie denn eine Nähmaschine hätten.
Als ich die Kooperative besuchte, habe ich den dortigen Vorstand gefragt: “Was braucht ihr denn am dringendsten, dann besorge ich Euch das. Irgendwie.” Ihre Antwort: “Wir wollen den Näherinnen eine Nähmaschine mitgeben können”. Autsch. Wir haben diskutiert und gerechnet und herausgekommen ist folgendes:
Die Kooperative finanziert jeder Näherin eine Nähmaschine
Die Kooperative schließt mit jeder Näherin einen Kreditvertrag
Die Näherin zahlt die Nähmaschine (Anschaffungspreis: 80 Euro) in 16 Monatsraten zurück
Wir kalkulieren mit einer Kreditausfallrate von maximal zehn Prozent
Von dem zurück gezahlten Geld werden wieder neue Nähmaschinen finanziert
Ein nachhaltiges Konzept in Form einer Stiftung. Dazu ist allerdings ein Kapital-Stock nötig. Insgesamt im Gegenwert von 33 Nähmaschinen. Schau hier:
Was ich jetzt also brauche sind noch 3332313029282726262524212620191817161514121110987654321 33* mal den Gegenwert einer Nähmaschine. Ein ganze Reihe von Leuten haben schon gespendet und sind hier**) und hier ***) verewigt. Wer also überweist, der bekommt außerdem
eine Spendenbescheinigung
einen Backlink hier vom Blog
ein Fotos mit “eurer” Nähmaschinen - das könnt Ihr dann veröffentlichen auf Eurer Website, wenn Ihr wollt
gutes Karma
**) Der erste, der gleich gespendet hat war Professor Eku Wand von Eku Interactive.
Zur Zeit bin ich auf der Suche nach jemand, der mir die Konstruktionspläne für ein Lastenfahrrad für den afrikanischen Markt macht. Ich habe wirklich alle Anbieter von Lastenfahrräder mir angesehen: Nichts davon passt wirklich.
Hier mal ein paar Bilder von der Situation:
Das Lasten-Fahrrad muss also folgende Bedingungen erfüllen:
* Elektro- und Benzinräder scheiden aus mehreren Gründen aus
Nötig ist ein berggängiges Lastenfahrrad mit niedrigem Last-Schwerpunkt
Das Fahrrad muss preiswert vor Ort hergestellt werden können (ideal wäre ein Umbau eines herkömmlichen Rades)
Auch ein Dreirad ist denkbar
Das Fahrrad muss mindestens 5×20 Liter Wasserkanister oder drei Bananenstauden transportieren können
das Fahrrad muss beladen einfach einen steilen Berg hinauf zu schieben sein (Lastverteiligung)
Beim Bergrunterfahren muss das Gefährt sicher sein, der Lastschwerpunkt muss also hinten sein
ein Teil der Strassen in Ruanda ist ungeteer, auch hier muss es beladen einsetzbar sein. Ein Anhänger scheidet also m.E. aus
Beim Berg hochschieben werden jetzt die Räder natürlich schief gehalten, dadurch entsteht ein hoher Energieverlust. Die Lösung muss hier eine deutliche Verbesserung sein.
Any ideas? Bitte per Mail an mich (info ät joachimgraf.com)
By the year 2015, the mobile network will break the electricity barrier in more than four major regions. Sub-Saharan Africa will have more people with mobile network access than with access to electricity at home:
Hello, I’m a Mac, and I’m helping fuel the war in the Congo — the deadliest war in the world. So are PCs, cell phones, digital cameras and other electronics. That’s what Apple’s famous ads don’t tell you. So actor/activist Brooke Smith from RaisehopeforCongo.org and cinematographer Steven Lubensky teamed up with actors Joshua Malina and John Lehr to create a version that sets the record straight.
In Africa, Facebook has taken a strong lead and ranks as the most popular site in six out of the top 10 countries. Opera Mini has garnered more than 41.7 million users worldwide showing a 5.3 percent jump compared to the previous month, according to the State of the Mobile Web report for November 2009. The number of page-views in November 2009 went up 9.5% and data consumption increased 8.3% compared to the previous month. Read the rest of this entry »